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An einem Tag wie heute...
1533 Geburtstag von Elisabeth I, Königin von England |
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Vegetarisch nach Lust und Laune
von Rolf Hiltl
Rolf Hiltl schildert in seinem Buch Vegetarisch nach Lust und Laune die Geschichte seines traditionsbewußten Restaurants in Zürich und stellt einige seiner beliebtesten vegetarischen Menüs vor, die man auch als "Teilzeitvegetarier" genießen darf, denn im Hiltl gilt das Motto: "Nur weil es gesund ist, kommt bei uns nichts auf den Tisch."
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Das Projekt TouchIT wurde von der FH JOANNEUM entwickelt und wird in Kooperation 12 verschiedener Studiengänge, drei Grazer Schulen, des Landesschulrats Steiermark und der SAB Graz durchgeführt. Es besteht aus zwei Bereichen, die sich gegenseitig ergänzen und in ihrem Aufbau und ihrer Wirkung aufeinander abgestimmt sind, dem TouchIT Labor mit Computermuseum und Projektkooperationen mit Schulen.
Im Sinne von Edutainment sollen Technik hautnah erlebt, technische Inhalte spielerisch erfahren und Grundlagen in kreativer Teamarbeit erlernt werden. Die entwickelten Installationen machen Technik und Technologie - insbesondere Informationstechnologien - vor allem für Frauen erfahrbar und begreifbar. Die Inhalte, die über diese unterschiedlichen Installationen vermittelt werden, sind Projekte mit Schulen und/oder Projekte von Studierenden mit genderrelevanten Aspekten. Die interaktiven Installationen wurden alle von Studierenden des Studiengangs "Informationsmanagement "der FH JOANNEUM umgesetzt und zusammen mit Schülerinnen inhaltlich erweitert. Geplante Einsatzgebiete des TouchIT Lab sind Schulkooperationen, Open House (Tag der offenen Tür), Science Week, Kinderuniversität, Kooperationen mit Projekten, die Frauen den Zugang zu technischen Berufen Technik erleichtern (FIT, Mafalda etc.), Bewusstseinsbildung bei MultiplikatorInnen etc. Beschreibung der Installationen: Round Table Collaborative Interfaces – gemeinsam statt einsam Technik ist eine Männerdomäne. Leider ist das kein schlechter Scherz, sondern immer noch eine Tatsache. Besonders betroffen von dieser Tatsache ist die Computertechnik Computerbrache. Doch weshalb ist das eigentlich so? Oder besser gefragt, muss das denn so bleiben? Aufgrund von verschiedenen Vorurteilen können sich viele Frauen nicht mit der Vorstellung, einen technischen Beruf auszuüben, anfreunden. Ein typischer Programmierer zum Beispiel wird als unkommunikativer und unsozialer Mensch angesehen, der sich hinter seinem Computer nahezu vor anderen Menschen versteckt. Man könnte meinen, er habe zwischen Mensch und Maschine gewählt und sich für ein einsames Leben unter Maschinen entschieden. Vor allem Frauen erscheint das Arbeiten an so einem „Einzelarbeitsplatz“ nicht erstrebenswert. Mit der Installation des Round Tables (eines besonderen "runden Tisches") wird gezeigt: „Es geht auch anders!“ Es gibt eine Möglichkeit, sowohl mit Menschen als auch mit Computern zu arbeiten. Am Round Table kann ausprobiert werden, wie mehrere Personen gemeinsam, das heißt nicht nur gleichzeitig, sondern auch wirklich miteinander, an einem Computer „arbeiten“. Anhand von Computerspielen wird hier auf unterhaltsame Art und Weise gezeigt, wie das Gemeinschaftliche Interagieren mit dem Computer funktioniert. Teamfähigkeit und Freude an der Kommunikation sind gefragt. Keine Spielerin und kein Spieler kämpft für sich allein, denn nur wenn zusammengearbeitet wird, kann das Ziel erreicht werden. Auch die Eingabegeräte, mit deren Hilfe der Round Table bedient wird, stellen zukunftsträchtige Neuerungen dar. Accessibility – Zugang zum Arbeiten mit dem Computer Stell dir vor du wärst blind. Würdest du deshalb darauf verzichten wollen, deine Emails abzurufen oder im Internet zu surfen? Natürlich nicht! Doch wie können blinde Menschen eigentlich einen Computer bedienen? Das für uns alltägliche Arbeiten am Computer stellt für blinde oder sehbehinderte Menschen eine große Hürde dar. Da blinde Menschen nicht sehen können was am Monitor angezeigt wird, können sie auch keinen geschriebenen Anweisungen am Bildschirm folgen. Sogar das für uns so selbstverständliche Navigieren mit der Maus ist schier unmöglich. Da Computer aus unserer vernetzen Kommunikationsgesellschaft nicht mehr wegzudenken sind, wird es immer wichtiger auch behinderte Menschen aus diesen Lebensbereichen nicht auszuschließen. Auch sie wollen aktiv daran teilnehmen. Mit Hilfe von speziellen Programmen sogenannten "Screenreadern" (das sind Bildschirmleseprogramme) wird es blinden Personen ermöglicht, Computer zu bedienen und auf diese Weise die Weiten des Internets zu erforschen. Wie der Name bereits vermuten lässt, liest ein Screenreader der Benutzerin oder dem Benutzer vor, was sonst am Bildschirm angezeigt wird. Nicht nur Textinhalte von Websites sondern auch Menüpunkte von Programmen werden auf diese Weise akustisch „beschrieben“. Selbst Bilder werden vom Screenreader nicht vernachlässigt. Eine große Herausforderung stellt diese neue Technologie für Personen, die Internetseiten gestalten, dar. Denn nicht jede Seite im Internet ist automatisch für das „Betrachten“ mit einem Screenreader geeignet. Mit einer eigenen Technik CSS können barrierefreie Webseiten gestaltet werden. TUI Table / TUI Tisch Tangible User Interfaces – Computer einmal anders Was wäre ein Leben ohne Maus und Tastatur? Diese beiden Eingabegeräte sind aus der Computerwelt nicht mehr wegzudenken. Doch sind Maus und Tastatur wirklich die besten Geräte um einen Computer zu bedienen? Wäre es nicht schön, einfach mit einem Stift auf dem Monitor zu malen und zu schreiben oder dem Computer mit nur einer Handbewegung Befehle zu geben? "Tangible User Interfaces" (= Computereingabegeräte zum Angreifen) ermöglichen genau das. Bei der Entwicklung von Tangible User Interfaces wird besonderer Wert auf einfache Eingabemöglichkeiten gelegt. Das Arbeiten mit dem Computer soll so intuitiv wie möglich erfolgen.
Ein wichtiger Grundsatz bei der Gestaltung von Tangible User Interfaces ist das Um-Die-Ecke-Denken. Nur so können innovative Lösungen wie der TUI-Tisch entstehen. Am TUI-Tisch kannst du anhand von Lern- und Unterhaltungsspielen selbst ausprobieren, was es heißt einen Computer einmal anders zu bedienen. Computer? Wo ist denn hier der Computer? Ich seh’ doch nur einen Tisch!
Beim TUI-Tisch versteckt sich der Prozessor, das ist das Gerät, das den Computer steuert, im Inneren des Tisches. Mit Hilfe eines Projektors wird das, was sonst auf dem Bildschirm zu sehen ist, von unten auf die Tischplatte projiziert. Für die Bedienung des Tisches stehen verschiedene Eingabegeräte zur Verfügung. Die Spiele "Puzzle", "Memory" und "Papyrus" kannst du mit einem Stift bedienen. Im Spiel "Mensch" erlaubt dir eine Lupe Einblick in tiefere Schichten. Diese Art von Oberfläche kann übrigens in Museen oder auch im Tourismusbereich sehr gut eingesetzt werden. Die Spiele am TUI –Tisch werden dich überraschen. Oder hast du schon 'mal Videos zu einem Puzzle zusammengefügt? Oder gar beim Memory-Spielen anstelle von Bildern, zwei gleiche Töne gesucht? Lego-Tisch Visual Programming – Programmieren mit Frieda Legobauen und Programmieren ist nichts für Mädchen. So ein Blödsinn! Legobauen und Programmieren ist doch wie gemacht für Mädchen. Oder würdest du nicht auch gerne selbst einen Lego-Roboter bauen? Und was das Programmieren betrifft, so werden alle Technik-Machos eine Enttäuschung erleben. Denn schon der allererste Programmierer war gar kein Programmierer, sondern eine Programmiererin. Es war Ada Lovelance, eine britische Mathematikerin, die bereits 1843 den Grundstein für die heutige Programmierung legte. Nach ihrem Tod wurde ihr sogar eine Programmiersprache mit dem Namen Ada gewidmet.
Ungeachtet dieser Tatsache lassen sich viele Frauen von ihren männlichen Kollegen einschüchtern. Durch Behauptung wie, Mädchen könnten keine technischen Aufgaben lösen, verlieren Viele den Mut, sich mit Technik auseinanderzusetzen. Die Lego-Roboter die an diesem Tisch zu sehen sind, wurden mit der Programmiersprache "Lego Mindstorms" programmiert. Dabei handelt es sich um eine visuelle Programmiersprache, die Anfängerinnen und Anfängern den Einstieg in die Programmierung erleichtern soll. Das Prinzip der Lego-Roboter und die dazugehörige Programmiersprache wurden an der berühmten amerikanischen Universität von Massachusetts, am MIT, in Zusammenarbeit mit Lego entwickelt. Vor allem Mädchen und junge Frauen sollen mit Hilfe des neuen Konzepts auf spielerische Weise für die Programmierung begeistert werden.
Am Lego-Tisch kannst du dich davon überzeugen, dass diese Lego-Roboter mehr als nur eine Spielerei und eine nähere Betrachtung wert sind. Du kannst "Frieda! selbst steuern! Wenn du bunte Kugeln in den größeren der Lego Roboter wirfst, kannst du die Bewegungen des kleineren Roboters steuern. I-Window Interactive Window Nur ein Wink mit der Hand und schon macht der Computer was du willst! Die Installation des I-Windows führt uns vor, wie man eine komplexe Maschine wie einen Computer mit nur einer Handbewegung steuern kann. Ohne Berührung und ohne die Verwendung eines eigenen Eingabegeräts kann die Benutzerin oder der Benutzer den Computer bedienen.
Das I-Window ist speziell für die Präsentation von verschiedensten Inhalten geeignet. Mit leichten Handbewegungen kann zwischen den Inhalten geblättert werden, Videos können abgespielt werden und auch zusätzliche Informationen können auf diese Weise angezeigt werden. Das I-Window fällt mit seinem Eingabekonzept in die Kategorie der „Tangible Userinterfaces“. „Tangible Userinterfaces“ zeichnen sich vor allem durch die Einfachheit ihrer Bedienung aus. In dieser Hinsicht ist das Interactive Window zweifellos ein Paradebeispiel.
Als konkretes Einsatzgebiet und Anwendungsbeispiel kann man sich eine Schaufensterauslage, in der sich das I-Window befindet, vorstellen. Interessierte KundInnen, die die Produkte in der Auslage betrachten, können über das I-Window Zusatzinformationen zu den Produkten abrufen. Außerdem kann mit Hilfe des Interactive Windows das gesamte Sortiment eines Geschäfts in der Auslage „virtuell“ ausgestellt werden. Einer der größten Vorteile für die KundInnen ist die Tatsache, dass sie sich beim Schaufensterbummel quasi im Vorbeigehen über die angebotenen Produkte informieren können. Und das auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten. Erst danach entscheidet die Kundin oder der Kunde ob sie oder er das Geschäft betreten möchte.
MApEC – Multimedia Applications in Education Conference (Graz, 4. -6. September 2006) Bereits zum zweiten Mal veranstaltet der Studiengang Informationsmanagement der FH JOANNEUM Graz die MApEC, eine internationale Konferenz für Multimedia-Anwendungen in Bildung und Business. Die Themen dieser Konferenz sind · zukünftige Trends für Multimedia-Anwendungen in Bildung und Business, · neue Lernmethoden, Veränderungen von Lernparadigmen, · Wissensvernetzung durch IT-Plattformen und "WIKI"-Systeme, · Multimedia-Anwendungen für spezielle Zielgruppen (Kinder, Menschen mit Behinderung, "E-Inclusion") und für 2006 erstmals als deutlicher Schwerpunkt: · Frauen in der IT-Branche. Eine detaillierte Themenliste und weitere Informationen finden Sie unter: www.mapec.at/topicsofinterest.html bzw. www.mapec.at. Als Key Note Speaker und Workshop-LeiterInnen wurden eingeladen: · Dorothea Erharter, Lehrbeauftrage Telekommunikation und Medien der FH St. Pölten, Österreich · Orit Hazzan, Israel Institute of Technology, Haifa, Israel · Urike Petersen, Fraunhofer AiS, Sankt Augustin, Deutschland · Jimmy Wales, Gründer der Open-Source Web-Encyklopädie Wikipedia, St. Petersburg, USA · Ingelore Welpe, Institut für Frauenforschung und Gender-Studien der FH Kiel, Deutschland Konferenzinhalte, Zielgruppe: Bei dieser internationalen Konferenz zum Thema Multimedia-Anwendungen in Bildung und Business – mit Schwerpunkt Frauen & IT werden WissenschaftlerInnen, Lehrende und PraktikerInnen Konzepte präsentieren und diskutieren, · wie man die Neuen Medien professionell in Unterricht und bei Präsentationen einsetzen kann, · wie man den Anteil von Frauen in der IT erhöhen kann, · wie über Multimedia-Anwendungen der Zugang für Menschen mit Benachteiligungen erleichtert werden kann (E-Inclusion), · welche technischen Möglichkeiten es gibt, · welche wissenschaftlichen Erkenntnisse man aus dem interdisziplinären Diskurs gewinnen kann. Unsere Zielgruppe sind Lehrende an Universitäten, Fachhochschulen und Schulen sowie Studierende und Menschen in der Wirtschaft, die berufsbedingt mit diesen Themen beschäftigt sind.
Ziele des Vorhabens insgesamt sind: × die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Frauen in IT-Berufen, × die Verbindung zwischen wissenschaftlicher Forschung und Anwendung in Bildung und Wirtschaft in der Steiermark und international zu intensivieren, × jungen steirischen WissenschaftlerInnen und Studierenden der FH JOANNEUM und der steirischen Universitäten eine wissenschaftliche Plattform für erste internationale Konferenzerfahrung zu bieten, × jungen internationalen WissenschaftlerInnen die Möglichkeit zu geben, ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte zu präsentieren, × die FH JOANNEUM und die Steiermark als innovativen Wissenschaftsstandort international bekannt zu machen, × eine wissenschaftliche Aufarbeitung der oben angeführten zentralen Themen durch Veröffentlichung der Beiträge in einem Tagungsband. Gesamtverantwortung: FH-Prof. Dr.in Lisa Zimmermann lisa.zimmermann@fh-joanneum.at Tel.: 0 316 5453-8511; Fax: 0316 5453-8501 Projektleitung auf studentischer Ebene: Mag.a Daniela Grabe daniela.grabe.ima03@fh-joanneum.at Tel: 0316/5453-4457
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