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Das große Yoga Buch

Vegetarisch nach Lust und Laune
von Rolf Hiltl

Rolf Hiltl schildert in seinem Buch Vegetarisch nach Lust und Laune die Geschichte seines traditionsbewußten Restaurants in Zürich und stellt einige seiner beliebtesten vegetarischen Menüs vor, die man auch als "Teilzeitvegetarier" genießen darf, denn im Hiltl gilt das Motto: "Nur weil es gesund ist, kommt bei uns nichts auf den Tisch."

"Frauenbetriebe" sind vor allem Mikrounternehmen
Gepostet von: Bani
Frauen und Beruf Podiumsdiskussion: Frauenbetriebe sind vor allem Mikrounternehmen
Kaum Umsätze, weniger als eine Handvoll Mitarbeiter und schwach ausgeprägte Wachstumsabsichten: Viele von Frauen gegründete Unternehmen sind sogar für die heimische Landschaft der Klein- und Mittelbetriebe winzig dimensioniert.

"Rund 81 Prozent der Frauenbetriebe setzen weniger als 500.000 Euro pro Jahr um, zwei Drittel haben maximal einen Mitarbeiter und nur fünf Prozent sind im Export tätig", erklärte Eva Heckl von der KMU Forschung Austria bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der APA-E-Business-Community gestern, Donnerstag, Abend in Wien.

Laut der Studie "Unternehmerinnen in Österreich", die Heckl geleitet hat, sind "Frauenbetriebe" vor allem in den Sparten Handel, Gewerbe/Handwerk sowie Tourismus/Freizeitwirtschaft tätig. "Fast die Hälfte gründet ihren Betrieb ohne Beschäftigte. Das bleibt meist auch so, weil zwei Drittel der Unternehmerinnen keine Wachstumspläne haben", so Heckl. Als Gründe für die Selbstständigkeit wurden bei der Erhebung im Auftrag des Wirtschaftsministeriums und der WKÖ-Initiative "Frau in der Wirtschaft" vor allem Unabhängigkeit und flexiblere Zeiteinteilung sowie die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie genannt. "Die beiden letzten Punkte sind eher 'Frauenmotive' und wurden von Unternehmern kaum genannt", erklärte die Studienleiterin.

"Kind oder Karriere" dürfte hingegen wenig Bedeutung haben: Die befragten Unternehmerinnen liegen bei der Geburtenrate mit durchschnittlich 1,4 Kinder etwa gleich auf mit anderen Frauen. Dies führe allerdings dazu, dass Beeinträchtigungen durch Familie und Haushalt von rund der Hälfte als starke Belastung empfunden werden.
Als eigene Stärken definieren die Frauen laut Studie Kommunikation, Organisation und Branchenkenntnisse. "Klassisch ist, dass die Unternehmerinnen besonders die 'trockenen Angelegenheiten' - also Steuern und Recht, Finanzierung sowie Rechnungswesen - als ihre
Schwächen ansehen", so Heckl.

Folgerichtig wird vor allem Unterstützung in steuerlichen und rechtlichen Fragen in Anspruch genommen. Rund 56 Prozent verzichten allerdings völlig auf Hilfestellungen, was sich durch die Gründungsoffensiven der vergangenen Jahre aber deutlich gebessert hätte. Um die Zahl der Frauenbetriebe zu erhöhen, müsse die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erhöht, die Ausbildung von Mädchen in "frauenuntypischen" Berufen gefördert und das Image der Unternehmerinnen verbessert werden. "Das sind Geschäftsfrauen und keine Society Ladies, die nebenbei die Boutique des Mannes leiten", stellte die Studienleiterin fest.

Dass Frauen auch außerhalb der Selbstständigkeit mit Hürden zu kämpfen haben, betonte Sabine Fleischmann von Microsoft Österreich: "Viel Geld verdienen zu wollen, gilt bei vielen Frauen noch als Tabu-Thema." Es fehle an Selbstvertrauen, was sich auch bei Bewerbungen oder Gehaltsvorstellungen zeige. "Ein Mann kann fast nicht so unfähig sein, dass er sich nicht trotzdem bewirbt. Frauen müssen sich mehr trauen", befindet auch Christine Donner von Hewlett Packard. Wie stark die Unterschiede sind, die in der Berufswelt zwischen den Geschlechtern gemacht werden, zeige sich sowohl beim Lohnniveau als auch an der Verteilung der Spitzenpositionen.

"Oft scheitern Karrieren auch daran, dass Frauen 'den letzten Schritt' nicht machen wollen oder tiefstapeln. Jobs in Führungspositionen werden oft an Männer vergeben, weil sich zu wenig beziehungsweise nicht die geeigneten Kandidatinnen melden", ortet Manuela Lindlbauer von Lindlpower Personalmanagement noch Nachholbedarf. Der falsche Weg seien allerdings Quotenregelungen, gab sich Susanne Frech von IBM überzeugt. Den Frauen rät sie beispielsweise zum Engagement in Netzwerken, den Unternehmen zu Mentoring-Programmen, flexibleren Arbeitszeiten und Teleworking-Angeboten. Konkrete Karriereplanung, Weiterbildung und die Fokussierung auf die selbst gesetzten Prioritäten empfahl Jun Iijima von Nextira One.

Mehr Infos:
APA-E-Business-Community

 
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